Heute Morgen flatterte der bereits heiß ersehnte Newsletter von „Der kleine Horrorgarten“ in mein Postfach, diesmal mit einem Aufruf zu einer „Gartenrezepte-Challenge“. Die Idee war mir gleich sympathisch. Dass ich mit meinem Regenbogensalat daran teilnehmen möchte, war mir auch gleich klar. Immerhin habe ich in diesem Jahr meinen Garten neu angelegt. Auslöser der Gartenerweiterung war die große Coronalangeweile, auch „Lockdown“ genannt. Und so kann ich in diesem Jahr erstmalig eine recht große und vielfältige Ernte einfahren.
Karottengrün, jetzt ist das Wurzelgemüse erntereif
Nun stellt sich mir täglich die Frage, wie ich die doch beachtliche Menge an erntereifem Gemüse abwechslungsreich verarbeiten kann, damit nicht jeden Tag das gleiche Gericht auf unseren Tellern landet. Dadurch bin ich natürlich selbst immer auf der Suche nach gemüselastigen Rezepten. Da kommt mir die Gartenrezepte-Challenge von „Der kleine Horrorgarten“ gerade recht, bei der am Ende hoffentlich ein Potpourri an Rezepten für das geplante E-Book herauskommt. Eine geniale Idee.
Sogar Erbsen habe ich angebaut
Ein bewährtes interaktives Rezept möchte ich dir heute vorstellen – meinen Regenbogensalat. Selbstverständlich ist er auch wieder mitnehmtauglich. Die im Rezept verwendeten Gemüsesorten sind nur Vorschläge und jederzeit austauschbar, abhängig von deinen Vorlieben, Ernteerträgen oder Vorräten. Hauptsache der Salat ist am Ende bunt wie ein Regenbogen. Quinoa und Kichererbsen werden gekocht, der Rest bleibt roh. So spendet dir der Regenbogensalat viele Vitamine und Mineralstoffe. Das zum Wandern benötigte Eiweiß steckt im Quinoa und den Kichererbsen, die geröstet verträglicher sind, das ist zumindest mein persönliches Empfinden.
Der Salat ist selbstverständlich auch zum Mitnehmen geeignet
Zuhause schmeckt er aber auch gut
Ob es mein Salat wohl in das E-Book Projekt schaffen wird?
140gQuinoaüber Nacht in reichlich Wasser einweichen
100ggetrocknete Kichererbsenüber Nacht in reichlich Wasser einweichen
2Karotten
1Spitzpaprika
3ELErbsenfrisch oder tiefgekühlt
3ELMaisfrisch oder kleine Dose
1/4Rotkohl
Petersilie
SpossenMungbohnensprossen sind super
Für die Sauce
1ELOlivenöl
1ELApfelessig
4ELGranatapfelsaft
1PriseSalzoder 1 EL Coconut Aminos oder 1 EL Tamari
Anleitungen
Quinoa und Kichererbsen in getrennten Töpfen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Entfällt für Kichererbsen aus dem Glas oder in der Dose.
Am nächsten Tag Kichererbsen gründlich ausspülen und ca. 11/2 Stunden kochen.
Quinoa ebenfalls spülen und nach Packungsangabe zubereiten.
Karotten schälen und grob raspeln. Spitzpaprika waschen, von den Kernen befreien, und in feine Streifen schneiden. Den Rotkohl ebenfalls in feine Streifen schneiden. Gemüse in eine Schüssel geben, Mais und Erbsen hinzufügen (Tiefkühlerbsen mit kochendem Wasser übergießen und ca. 2 Minuten darin stehen lassen, dann sind sie verzehrfertig und können abgeschüttet zu dem übrigen Gemüse in die Schüssel).
Quinoa und Kicherebsen dazugeben. Entweder alles vermischen oder getrennt anrichten.
Die Zutaten für die Sauce vermengen und über den Salat geben.
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